GemeindeBerndorf bei Salzburg
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12.09.2007 Medieninformation vom 11. Sept. 2007 Österreichische Energiekonferenz des Verbundes in Fuschl Unter dem Titel „Energy for a Changing World“ lädt der Verbundkonzern zur Energiekonferenz Österreichs vom 12. bis 14. Sept. 2007 ins Schloss Fuschl. Mit am Programm befindet sich neben Landeshauptfrau Mag. Gabriele Burgstaller mit Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer, Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein und Umweltminister Dipl.-Ing. Josef Pröll, ein nicht gerade unerheblicher Teil der österreichischen Bundesregierung. Bürgermeister fordern Verantwortung von Politik und Stromversorgern ein Die österreichische Bundesregierung als Vertreter des Mehrheitseigentümers des Verbundes, habe offenbar doch starkes Interesse an der zukünftigen Energieversorgung in unserem Land, obwohl uns gerade in letzter Zeit von einigen ihrer Vertretern mitgeteilt wurde, dass sie diesbezüglich keine Kompetenzen hätten. So hindere sie das Aktiengesetz daran, auf die zukünftige Art und Weise des Stromtransportes im Höchstspannungsbereich beim Netzerbauer – dem Verbund – Einfluss zu nehmen, so der Tenor der diesbezüglichen Aussagen einiger Mitglieder der Bundesregierung, berichtet dazu der Sprecher der Bürgermeister der von dem Bau der 380 kV-Stromtransit-Freileitung betroffenen Flachgauer Gemeinden, Bgm. Guggenberger aus Berndorf. „Wir, als die Vertreter der von der 380 kV-Transitstrom-Freileitungsschiene massiv betroffenen Bevölkerung, fordern die österreichische Bundesregierung auf, ihre Verantwortung nicht nur für die Gewinnmaximierung der Energieversorger, sondern auch für die von der Stromautobahn betroffene Bevölkerung wahr zu nehmen und sich nicht hinter die von ihnen selbst beschlossenen Gesetze zu verstecken. Allein die Präsenz der landes- und bundespolitischen Spitze bei dieser Konferenz des Verbundkonzerns beweist, wie stark die faktische Einflussnahme und das Zusammenwirken zwischen Politik und Energieversorgern ist. Wir sehen nicht ein, dass diese Zusammenarbeit gerade beim, für die Zukunft so wichtigen, Thema Stromtransport und Stromtransit nicht gehen soll“, so der Sprecher der Bürgermeister der Gemeinden Koppl, Eugendorf, Seekirchen, Obertrum, Seeham und Berndorf, Bürgermeister Josef Guggenberger. Die Bürgermeister fordern aber auch die Verantwortung der Verbundmanager und Verbundtechniker gegenüber der Zukunft ein. „Es ist schwer nachvollziehbar, wenn selbst die Verbundmanager in ihrem Titel für diese Konferenz die Veränderungen in unserer Welt in den Vordergrund stellen, dass es ausgerechnet beim Stromtransport keine Veränderung geben soll. Alle wissen, dass mittlerweile die Verkabelung im Höchstspannungsbereich Stand der Technik ist und seit über 10 Jahren weltweit erfolgreich eingesetzt wird. So mancher Strommanager, der jetzt als Verhinderer der neuen Technik auftritt, wird sich in 20 Jahren oder vielleicht schon früher fragen müssen, warum er mit der alten Freileitungstechnik unsere schöne Landschaft auf Jahrzehnte hin weiter verschandelt hat und die Gesundheit der Anrainerbevölkerung aufs Spiel gesetzt hat, wenn es zur Realisierung der Stromtransit-Freileitung in unserem Lande kommt“, so Bürgermeister Guggenberger abschließend. „Bürgermeister – Demo“ als Information für Konferenzteilnehmer! Die Bürgermeister der Gemeinden Koppl, Eugendorf, Seekirchen, Obertrum, Seeham und Berndorf werden sich erlauben, die Teilnehmer der Konferenz morgen ab 09.45 Uhr vor dem Veranstaltungsort mit Transparenten auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Zur Info bzgl. der Energie-Konferenz - : http://www.energy2020.at/about_de.html MEDIENINFORMATION vom 12. Sept. 2007 Unter dem Titel “Energy for a changing world“ hat der Verbundkonzern zur österreichischen Energiekonferenz vom 12. – 14. September ins Schloss Fuschl geladen. Die vom geplanten Bau der 380-KV-Stromtransit-Freileitung betroffenen Gemeinden Berndorf, Seeham, Obertrum, Seekirchen, Eugendorf und Koppl haben die Gelegenheit genutzt, die Teilnehmer unter anderem Bundeskanzler Gusenbauer, Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder aus der Bundesrepublik, Landeshauptfrau Burgstaller sowie die Spitzen des Verbundes in einer kurzfristig organisierten „Demonstration“ darauf hinzuweisen, dass sich zwar alles auf der Welt ändert, nur die Technik des Stromtransportes offenbar nicht. Bekanntlich fordern die Gemeinden den Einsatz der neuen Stromtransporttechnik, nämlich die Verlegung der Stromkabeln in der Erde. Spontan zu dieser Kundgebung zusammengefunden haben sich im Bild v. l. n. r.Bgm. Hemetsberger (Seeham), Bgm. Trickl (Koppl), Vbgm. Kittl (Eugendorf), Vbgm. Altendorfer (Seeham), Vbgm. a. D. Stelzinger (Seekirchen), Bgm. Guggenberger (Berndorf).